Schranke und KI-Gesichtserkennung verantwortungsvoll planen.
Für geeignete Einsatzfälle kann ein automatisiertes Schranken- und Zutrittssystem mit biometrischer Identitätsprüfung konzipiert werden. Ob und wie es eingesetzt werden darf, hängt von Zweck, Standort und sorgfältiger Prüfung ab.
Vor der Technik kommt die Prüfung
Gesichtserkennung kann biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung einer Person verarbeiten. Notwendigkeit, Verhältnismäßigkeit, Rechtsgrundlage und technische Ausgestaltung müssen vor einer Beschaffung oder Inbetriebnahme geprüft werden.
Einsatzgrund präzisieren
Beschreiben, welches konkrete Problem das System lösen soll und ob ein weniger eingriffsintensiver Ablauf ausreicht.
Verarbeitung bewerten
Rechtsgrundlage, Transparenz, Zugriff, Speicher- und Löschfristen sowie die Erforderlichkeit einer Datenschutz-Folgenabschätzung untersuchen.
Pflichten einordnen
Funktion und Verwendungszweck bestimmen und Zuständigkeiten von Anbieter und Betreiber klären.
Fehlerwege vorsehen
Bei Fehlalarmen, Systemausfällen oder nicht lesbaren Daten eine sichere manuelle Prüfung ermöglichen.